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FFrequency
Shift Keying (FSK) Im
Gegensatz zu AFSK werden bei FSK im Datenfunk keine
Töne übertragen, sondern die Frequenz des Senders direkt verändert. Dieses
Verfahren ist im Amateurfunk auf den Kurzwellenbändern bei Verwendung
entsprechend ausgerüsteter Transceiver gebräuchlich und bei Geschwindigkeiten
von über 9600 Baud auf den UHF-/SHF-Bändern notwendig. |
Modulation
mit Hilfsträger / Audio Frequency Shift Keying
(AFSK)
Bei digitaler Nachrichtenübertragung (zum
Beispiel Packet-Radio) werden die zu übertragenden Informationen 0 und 1 durch
zwei Töne übertragen. Bei Packet-Radio wählt man als Modulationsart FM und
überträgt zwei NF-Töne, nämlich 1200 Hertz und 2200 Hertz. Siehe Prüfungsfrage
TE504! Dort werden diese Töne "NF-Zwischenträgerfrequenzen" genannt.
Um die Bandbreite zu berechnen, benötigt man
den Hub. Der Hub ist der Frequenzabstand von der Mittenfrequenz. Die Mittenfrequenz
zwischen 1200 Hz und 2200 Hz ist 1700 Hz. Von dieser Mitte ergibt sich zu
beiden Seiten ein Unterschied (Frequenzhub) von 500 Hz. Man könnte also sagen,
dass man eine Hilfsträgerfrequenz von 1700 Hz verwendet und diese mit
plus/minus 500 Hz moduliert.
Man nennt dies Audio-Frequency-Shift-Keying (AFSK).
Den Abstand der beiden Tonfrequenzen nennt
man auch Shift. Der Hub ist also die Hälfte der Shift.

Der Zusammenhang zwischen Shift und
Hub
Die Töne werden mit einer Baudrate von 1200
Hz umgeschaltet. Dieses Umschalten entspricht einem Rechtecksignal von 600 Hz.
Die höchste vorkommende Frequenz bei einem Rechtecksignal ist ein Vielfaches
der Grundfrequenz, jedoch reicht für die Übertragung das doppelte der
Rechteckfrequenz, also die Baudrate. Damit ist die Mindestbandbreite des
AFSK-Signals
bafsk = 2 × (500 Hz + 1200 Hz) = 3400 Hz
Also
benötigt das NF-Signal, das nachher auf einen Hochfrequenzträger aufmoduliert
wird, eine Bandbreite von gut 3 kHz, wie ein übliches Tonfrequenzsignal vom
Mikrofon. Deshalb kann 1200-Baud-Packet-Radio mit jedem normalen FM-Funkgerät
durchgeführt werden.
Dieses
Signal wird nun wiederum in FM auf den eigentlichen Hochfrequenzträger
aufmoduliert. Dadurch erhöht sich die Bandbreite dann auf zirka 25 kHz. Da man
das Kanalraster im 2-m-Band auf 12,5 kHz halbiert hat, wird Packet-Radio in
Deutschland nur noch im 70-cm-Band oder auf höheren Bändern gemacht. In anderen
Ländern findet man noch Packet-Radio Stationen und Digipeater auf dem 2-m-Band.
(Quelle:
Amateurfunk-Lehrgang Klasse 3, Eckart Moltrecht, DJ4UF)